Die euro-skeptische neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) verfügt nach einer aktuellen Studie über ein erhebliches Wählerpotenzial. Wie das Institut Infratest dimap im Auftrag der Zeitung „Welt am Sonntag“ ermittelte, können sich 24 Prozent der Deutschen vorstellen, bei der Bundestagswahl die neue Partei zu wählen: Auf eine entsprechende Frage antworteten 7 Prozent mit „”Ja, sicher“ und 17 Prozent mit „Ja, vielleicht“. 59 Prozent schlossen aus, für die AfD zu stimmen.
Die Umfrage ermittelt in Ostdeutschland (27 Prozent) ein größeres Wählerpotenzial als in Westdeutschland (23), bei Frauen (27 Prozent) ein größeres als bei Männern (21). Ein Potenzial von 29 Prozent hat die AfD unter Anhängern der Linkspartei, in der SPD-Wählerschaft können sich 21 Prozent vorstellen, die neue Gruppierung zu wählen. Bei CDU und CSU sind es 19 Prozent, bei den Grünen 14 Prozent. Unter den Anhängern sonstiger Parteien, zu denen Infratest dimap auch die FDP zählt, liegt das Potenzial bei 46 Prozent. Nichtwähler (31 Prozent) und Unentschlossene zeigen mit 32% Prozent ebenfalls hohes Potential.

Die nächsten Opfer der Eurokrise werden die Werte vermutlich noch  erhöhen.